Coronavirus | Mit der Armee und Privatkliniken

Walliser Gesundheitswesen bereitet sich auf eine intensive Zeit vor

Esther Waeber Kalbermatten: «Die Zeit der langen Diskussionen ist vorbei.» 
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Esther Waeber Kalbermatten: «Die Zeit der langen Diskussionen ist vorbei.» 
Foto: mengis media / Andrea Soltermann

Quelle: 1815.ch 0

Der Kanton Wallis trifft erneute Massnahmen, um das Gesundheitswesen auf die Corona-Epidemie vorzubereiten.

So sind etwa ab heute die ambulanten Abklärungszentren bereit, die von der Walliser Ärztegesellschaft im ganzen Kanton eingerichtet worden sind, etwa in Glis und Gampel. Potentielle Corona-Patienten sollen hier abgeklärt werden, damit diese nicht zu früh die Kapazitäten der Spitäler beanspruchen. Wichtig dabei: Diese Zentren sollen nur auf Anraten des Hausarztes aufgesucht werden, bei Symptomen sollen die Patienten diesen zuerst telefonisch kontaktieren. (hier gehts zu den Infos des Kantons)

Bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am Dienstagnachmittag machten die Walliser Gesundheitsbehörden nochmals deutlich, dass es vom Verhalten der Bevölkerung abhängt, ob die Fälle in den kommenden Tagen weiter steigen oder die Zahl der Infektionen endlich stabilisiert werden kann. Noch fühlt sich der Kanton gewappnet. Die Kapazitäten in den Spitälern werden zudem ausgebaut, mit Hilfe von Privatkliniken. So stellt etwa die Leukerbad Clinic mehr als 70 Betten zur Verfügung, um die Kapazitäten des Spitalzentrums Oberwallis weiter zu stärken. Auch die Armee ist seit Montag im Unterwallis, um die ambulanten Abklärungszentren zu unterstützen.

Gleichzeitig ist die Zahl der Verstorbenen in den letzten Tagen sehr rasch auf 13 angestiegen. Die Zeitspanne sei jedoch zu kurz, um diesen Anstieg genauer zu deuten, sagte Kantonsarzt Christian Ambord. Deutlich wird aber, dass alle Corona-Opfer im Wallis über 70 Jahre alt waren – mit Ausnahme von einer Person, die aber bereits unter mehreren Krankheiten litt.

Bei der Pressekonferenz ging es aber auch darum, vor dem aufziehenden Sturm nochmals Einigkeit zu demonstrieren. Gesundheitsdirektorin Esther Waeber-Kalbermatten liess durchblicken, dass auf der politischen Ebene künftig wohl strikter entschieden wird. «Die Zeit der langen Diskussionen ist vorbei.»

dab

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