Polizei | Um die neuen Regeln durchsetzen zu können, hat die Kantonspolizei Wallis ihre Präsenz erhöht

So arbeitet die Kantonspolizei in der Corona-Krise

Christian Varone: «Bereits vor sechs Wochen hat die Kantonspolizei ihre Organisation zur Bewältigung der Corona-Krise angepasst.»
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Christian Varone: «Bereits vor sechs Wochen hat die Kantonspolizei ihre Organisation zur Bewältigung der Corona-Krise angepasst.»
Foto: mengis media/Archiv

Quelle: 1815.ch 0

Die Kantonspolizeien sind schweizweit bei der Bekämpfung des Coronavirus gefordert. Doch wie arbeitet es sich in diesen Zeiten? Christian Varone, Kommandant Walliser Kantonspolizei, gibt Auskunft.

Die Unterstützung der Kantonspolizeien ist in der Corona-Krise besonders nötig. Die Beamten kontrollieren die Einhaltung der vom Bundesrat verordneten Massnahmen. Doch wie schnell musste man sich auf den Einsatz einstellen? Was ist mit Schutzmassnahmen für Agenten - Stichwort «Homeoffice»? Christian Varone, Kommandant Walliser Kantonspolizei, erklärt dazu: «Bereits vor sechs Wochen hat die Kantonspolizei ihre Organisation zur Bewältigung der Corona-Krise angepasst. Und auch bei uns ist die Variante Homeoffice möglich. Aber nur für gewisse Funktionen wie im Bereich Verwaltung. Sicher aber nicht für Agenten, die im Feld im Einsatz sind.»

Interview mit Christian Varone, Kommandant der Walliser Kantonspolizei. (Quelle: rro)

Um die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie geltenden Regeln durchsetzen zu können, hat die Kantonspolizei Wallis ihre Präsenz erhöht. Welches Fazit zieht Varone zur Disziplin der Bürger? «Die Bevölkerung hat die vom Bundesrat verordneten Massnahmen verstanden und diese auch grösstenteils eingehalten.» Doch es gäbe immer noch Personen, die den Ernst der Lage nicht verstanden hätten. Deshalb habe die Kantonspolizei am Wochenende 17 Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft gemacht und 28 Ordnungsbussen verhängt. Varone hält aber fest, dass die Kantonspolizei mit Unterstützung der Gemeindepolizeien die Kontrollen auch weiterhin durchführen werde. Ferner werde die Kantonspolizei ihr Dispositiv auf dem gesamten Kantonsgebiet weiter verstärken.

Die Corona-Krise schlägt sich auf die Mobilität nieder. So sind deutlich weniger Verkehrsteilnehmende auf den Strassen unterwegs. Diese Wahrnehmung kann Varone bestätigen. Und er fügt an, dass die Zahl der Verkehrsunfälle, aber auch jene der Kriminalitätsdelikte in den letzten Tagen markant zurückgegangen seien.

wh

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