Bellwald | Gründung einer Betriebsgesellschaft

Bahnprojekt wird konkreter

Dieser Bereich von Bellwald ist für die Bergstation der Verbindungsbahn vorgesehen.
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Dieser Bereich von Bellwald ist für die Bergstation der Verbindungsbahn vorgesehen.
Foto: Archiv MENGIS MEDIA

Quelle: RZ 0

Die Planungen für die Verbindungsbahn von Fiesch nach Bellwald laufen auf Hochtouren. Nebst weiteren Abklärungen gegenüber der öffentlichen Hand gehört auch die Gründung einer neuen Gesellschaft dazu.

Bekanntlich soll vom neuen ÖV-Hub in Fiesch eine neue Verbindungsbahn nach Bellwald realisiert werden. Angedacht ist eine 10er-Gondelbahn mit einer Zwischenstation am Bellwalder Dorfeingang in der «Rufena» und der Bergstation im Bereich der Talstation der bestehenden Zubringerbahn ins Skigebiet. Kostenpunkt: 20,5 Millionen Franken. Die Planungen laufen, wozu auch Abklärungen mit Bundesbern bezüglich finanzieller Unterstützung gehören: «Da es sich um den Ersatz der Zubringerbahn handelt, haben wir für den Bau die grundsätzliche Zusage des Bundesamts für Verkehr erhalten», sagt Gemeindepräsident Martin Bittel. Konkret: Die anrechenbaren Investitionen der Anlage werden zu 50 Prozent aus dem Bahninfrastrukturfonds finanziert. Ebenso für die Abgeltungen des anschliessenden Betriebs sind die Aussichten gut. Es liegt nun an den Bellwaldern, weiterführende Details wie Pläne und Offerten darzulegen, damit aus den provisorischen Zusagen bestenfalls definitive Beschlüsse werden. «Diese sind Voraussetzung, sonst könnte das ganze Projekt gar nicht realisiert werden», so Bittel. Parallel werden weitere Schritte unternommen. Dazu gehört die Gründung einer eigenständigen Betriebsgesellschaft «Bellwald Gondelbahn AG», woran die Gemeinde mit 35 und die Bellwald Sportbahnen AG mit 65 Prozent beteiligt sind. Die Verträge wurden vor Kurzem unterschrieben und als VR-Präsident amtet Gemeindepräsident Bittel. Nun geht es an die Sicherstellung der Finanzierung der verbleibenden zehn Millionen Franken. Weil es sich um eine öffentliche Verbindungsbahn handelt, sind auch öffentliche Gelder des Kantons vorgesehen. «Der Gemeinde verbleiben schliesslich rund drei Millionen Franken, wofür bereits ein Urversammlungsbeschluss vorliegt», so Bittel. Je nach Planungsverlauf wird frühestens ab Frühling 2022 gebaut.

Peter Abgottspon

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