Albinen | Mögliche Fusion in Planung
Albiner und Badner löschen Feuer künftig gemeinsam
Die Feuerwehr will mit Inden und Leukerbad fusionieren. Als erster Schritt dazu wird zum Jahreswechsel eine Vereinbarung wirksam. Wenn alles klappt, soll der Zusammenschluss ein Jahr später erfolgen.
Zusammengearbeitet wird schon länger, nun wird es offiziell. Ab dem neuen Jahr wird eine Vereinbarung wirksam, welche den gemeinsamen Weg festhält. Der Reihe nach: Die Feuerwehren von Inden und Leukerbad machen schon seit über zehn Jahren gemeinsame Sache und das Bäderdorf fungiert auch schon seit einiger Zeit als Stützpunktfeuerwehr von Albinen. Heisst: Die Albiner Feuerwehr arbeitet organisatorisch und operativ bereits mit den Nachbarn zusammen. Nun werden die Eckpunkte dieser Kooperation in einer Vereinbarung schriftlich festgehalten, was durchaus als erster Schritt zu einer Fusion gedeutet werden kann. Darin werden Punkte wie beispielsweise die Übungsstandorte definiert. Für einen definitiven Zusammenschluss muss danach in einem zweiten Schritt die rechtliche Grundlage in Form einer Anpassung des Feuerwehrreglements geschaffen werden, worüber die Albiner voraussichtlich nächsten Sommer befinden werden. «Wenn alles klappt, könnte eine Fusion dann ab 2021 Tatsache werden», sagt die zuständige Albiner Gemeinderätin Amina Clénin.
Hoher Frauenanteil
Mit dem jetzigen Schritt ändert sich für die 25 Albiner Feuerwehrleute, wovon 20 Prozent weiblich sind, nichts. «Bei einer Fusion werden dann unsere Anschaffungen wieder vom Kanton subventioniert», so Clénin. Zudem werde die Albiner Feuerwehr als eigenständiger Zug mit Lokal, Material und Fahrzeugen vor Ort bestehen bleiben. Clénin ist überzeugt, dass mit der angestrebten Fusion die Feuerwehr nachhaltig gestärkt wird. Dieser Meinung ist man auch in Leukerbad. «Das macht Sinn», sagt Gemeindepräsident Christian Grichting.
Peter Abgottspon
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