Volleyball | Der Bulgarien-Portugiese Alexander Peytchev wird im VBC Visp Trainerassistent und Leiter des Nachwuchses

Vom Unter- ins Oberwallis

Diekmanns Nachfolger. Der 36-jährige 
Alexander Peytchev.Foto zvg
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Diekmanns Nachfolger. Der 36-jährige 
Alexander Peytchev.Foto zvg
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Quelle: WB /rlr 0

Das NLB-Frauenteam des VBC Visp ist im nationalen Wettbewerb mittelfristig auf den eigenen Nachwuchs angewiesen. Deshalb darf das Engagement von Alexander Peytchev nicht einfach als ein üblicher Wechsel interpretiert werden.

Man darf davon ausgehen, dass der VBC Visp mit dem weitgehend gleichen Team in die nächste Nationalliga-Saison starten wird. Veränderungen betreffen etwa die Wenger-Sisters. Die jüngere Svenja, die zum erweiterten Kader gehörte, ziehts zur Akademie Zürich. Und die ältere Céline will man näher an das NLB-Team heranführen. In der letzten Meisterschaft kam sie circa auf ein 10-Prozent-Pensum, dieser Wert soll erhöht werden.

Ein Abgang in die NLA?

Ob es tatsächlich zu keinem Abgang einer Stammspielerin kommen wird, ist gleichwohl noch nicht ganz vom Tisch. Transfers sind bis Mitte Dezember (!) möglich. Und wenn NLA-Teams ihre neuen Kader bestimmen, so werden Zuzüge von Spielerinnen aus der unteren Liga tendenziell eher später vollzogen, quasi als Ergänzungskräfte. Zwei Visper Leaderinnen haben denn auch Angebote eines NLA-Klubs erhalten, darunter wohl Vanessa Wyer. Wie seriös und attraktiv diese aber sind, steht auf einem anderen Stern. Wyer gefällt es im VBC bekanntlich sehr gut. Bleibt sie zumindest im nächsten Jahr dabei, wäre das also keine Überraschung.

Trainerin Melanie Cina: «Ich denke, wir bleiben zusammen. Das wäre unser grosser Vorteil. Zuzüge sind keine geplant, weshalb auch nach der Playoffqualifikation?»

Was der aus der Provinz agierende VBC Visp im Buhlen um bessere Spielerinnen hingegen überdenken möchte, ist der Wunsch, mehr bieten zu können, etwa bei Reise- oder Physioauslagen. Dieser Posten wiederum müsste dann im Sponsoring berücksichtigt werden.

Nicht zu unterschätzen ist hingegen der aktuellste «Transfer» abseits des Spielfeldes. Der Abgang des Deutschen Marcel Diekmann wird mit dem Zuzug von Peytchev kompensiert. Damit kommt der Nachwuchs in neue Hände.

Mehrere Assistenten
für NLB-Trainerin Cina

Der 36-jährige bulgarisch-portugiesische Doppelbürger war die letzten Jahre bei Rhône Volley engagiert. Dabei handelt es sich um einen Förderverein für das Frauen-Volleyball in der Region Martinach. Peytchev stieg mit einer zusammengewürfelten Truppe in die 1. Liga auf und sicherte sich diese Saison den Ligaerhalt klar. Im Doppelmandat wird er auch für den Verband (Volley Academy Wallis) tätig sein. Mit dem Visper 2.-Liga-Team soll er unbedingt in die 1. Liga aufsteigen. Cina, Diekmann und Peytchev kennen sich. «Ich bin froh, dass es mit ihm geklappt hat», sagt Cina.

Weil es Überschneidungen gibt, wird er aber nicht wie Diekmann immer als Trainerassistent des NLB-Teams fungieren können. Deshalb wird Cina mehrere Assistenten haben. Neben Peytchev zum Beispiel eine junge Kraft, die in der Trainerausbildung steckt.rlr

Roman Lareida

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