Biathlon | Weltcup der Biathlon-Männer in Oslo
Weger auf dem Holmenkollen Zwölfter

Gutes Resultat. Benjamin Weger in Oslo auf dem 12. Platz.
Foto: Keystone
Benjamin Weger gelang im Vergleich zum letzten Wochenende eine markante Steigerung. Der Walliser beendete den Biathlon-Sprint in Oslo als Zwölfter. Die Gastgeber feierten derweil einen Doppelsieg.
Der Sprint-Wettkampf in Kontiolahti war Benjamin Weger als 76. völlig misslungen, eine Woche später auf dem Holmenkollen präsentierte sich der Schweizer wieder gewohnt treffsicher. Weger räumte alle zehn Scheiben ab und klassierte sich mit 43 Sekunden Rückstand auf den Überraschungssieger Henrik L’Abée-Lund im 12. Rang. Seinen sechsten Top-10-Platz in dieser Saison verpasste er um 1,8 Sekunden. "Ich habe mich schon während den letzten Trainingstagen sehr gut im Schiessen gefühlt, mit entsprechend grossem Selbstvertrauen konnte ich an den Schiessstand gehen", so Weger.
Mario Dolder musste eine Strafrunde absolvieren, gleichwohl realisierte er als 24. sein zweitbestes Resultat in diesem Weltcup-Winter. Jeremy Finello (39.) blieb wie Weger fehlerlos und durfte sich noch zwei Weltcup-Punkte gutschreiben lassen. Der 20-jährige Weltcup-Debütant Sebastian Stalder blieb ohne Strafrunde und klassierte sich als 82. zwei Ränge vor seinem Swiss-Ski-Teamkollegen Joscha Burkhalter (3 Fehler).
Die norwegischen Gastgeber feierten dank L’Abée-Lund und dem Weltcup-Zweiten Johannes Thingnes Bö einen Doppelsieg. Dritter wurde Martin Fourcade - dies mit einer Marge von lediglich zwei Zehntelsekunden auf den viertplatzierten Österreicher Julian Eberhard. Der französische Weltcup-Leader vermochte damit seine eindrucksvolle Serie in extremis fortzusetzen: Nach jedem Rennen auf höchster Stufe, zu dem er in dieser Saison angetreten ist, stand er auf dem Podest.
Der im Gegensatz zum zweitplatzierten Teamkollegen Bö fehlerlos gebliebene L’Abée-Lund feierte in der norwegischen Hauptstadt seinen ersten Weltcupsieg. Letztmals war der bald 32-Jährige im Januar 2014 im Verfolgungsrennen von Antholz auf dem Podest gestanden (als Dritter).
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