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Vladimir Petkovic bleibt bis 2022 Nationaltrainer

Petkovic ist seit Sommer 2014 Trainer der SFV-Auswahl. Er trat damals die Nachfolge von Ottmar Hitzfeld an und führte die Schweiz seither an die EM 2016, an die WM 2018 sowie an die EM 2020.
Foto: Keystone
Vladimir Petkovic bleibt bis 2022 Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. Der SFV und der 56-jährige Tessiner haben den Vertrag bis zum Ende der WM-Qualifikation im Frühling 2022 verlängert.
Qualifiziert sich die Schweiz für die WM 2022, die im November/Dezember 2022 in Katar stattfindet, bleibt Petkovic bis Turnierende Nationalcoach.
Petkovic ist seit Sommer 2014 Trainer der SFV-Auswahl. Er trat damals die Nachfolge von Ottmar Hitzfeld an und führte die Schweiz seither an die EM 2016, an die WM 2018 sowie an die EM 2020.
Erfüllt Petkovic den neuen Vertrag, ist er länger Nationalcoach als seine Vorgänger Köbi Kuhn (Juni 2001 bis Juni 2008) und Ottmar Hitzfeld (Juli 2008 bis Juli 2014). Führt Petkovic die Schweizer Auswahl an die WM 2022, wird er bis Turnierende acht Jahre und fünf Monate Nationaltrainer gewesen sein. Damit würde er den Rekord von Karl Rappan aus den Vierzigerjahren verbessern, dessen längste von drei Amtszeiten sieben Jahre und zehn Monate dauerte.
Petkovic ist mit drei Endrunden-Teilnahmen und einem Schnitt von 1,87 Punkten pro Spiel der erfolgreichste Nationaltrainer in der Geschichte des SFV. Für Kritik hatten seit der WM 2018 in Russland allerdings seine (seltenen) öffentlichen Auftritte sowie seine Aussendarstellung gesorgt.
Beim Verband wurden diese Defizite wahr- und ernst genommen, doch waren sie neben den sportlichen Leistungen und Resultaten der Mannschaft sekundär. Nationalteamdirektor Pierluigi Tami, der in der Diskussion um die Zukunft des Nationaltrainers den Lead hatte, bevorzugte stets den Weg der Kontinuität. Er fand mit seinem Anliegen Gehör bei den entscheidenden Gremien im SFV, dem Komitee der Swiss Football League und beim Zentralvorstand um Präsident Dominique Blanc.
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