Olympia | Letzte Selektionen im Ski alpin und im Snowboard
Swiss-Olympic-Team für PyeongChang ist komplett

Ralph Stöckli, Chef de Mission, bei einer Pressekonferenz
Foto: Keystone
Swiss Olympic hat die Athleten im Ski alpin und im Snowboard selektioniert, die im Februar an den Olympischen Spielen in PyeongChang antreten werden. Damit umfasst das Swiss Olympic Team insgesamt 171 Sportler.
171 Athletinnen und Athleten vertreten die Schweiz vom 9. bis am 25. Februar an den Olympischen Spielen in PyeongChang (Südkorea). Noch nie nahm eine derart grosse Schweizer Delegation an Olympischen Winterspielen teil. An den letzten Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi kamen 163 Sportler zum Einsatz. «Diese Entwicklung zeigt, welch gute Arbeit in den Verbänden und von den Trainern geleistet wird», sagte Chef de Mission Ralph Stöckli am Montagnachmittag anlässlich einer Medienkonferenz.
Die letzten Selektionen für PyeongChang nahm die Selektionskommission von Swiss Olympic um Stöckli am Montagmorgen vor. Im Ski alpin wurden 22 Athleten (neun Frauen, 13 Männer) selektioniert, darunter der Sieger der Abfahrt vom vergangenen Samstag in Garmisch-Partenkirchen, Beat Feuz, und die Kombinations-Siegerin und Slalom-Dritte vom Wochenende auf der Lenzerheide, Wendy Holdener. Zu den Selektionierten gehören unter anderen auch Lara Gut, die in Sotschi die Bronzemedaille in der Abfahrt gewann, und Luca Aerni, der Kombinationsweltmeister von St. Moritz 2017. Auch Carlo Janka ist in PyeongChang dabei. Beim Bündner, der sich im Herbst 2017 am Kreuzband verletzte, kommt die Medizinalklausel zum Zug. Diese ermöglichte Jankas Selektion auch ohne Renneinsatz in dieser Saison.
Im Snowboard wurden 25 Athleten selektioniert. Iouri Podladtchikov erhält in PyeongChang die Gelegenheit, seinen Olympiasieg von Sotschi 2014 zu verteidigen. Genau so die Alpin-Snowboarderin Patrizia Kummer im Parallel-Riesenslalom. Auch Nevin Galmarini, der in Sotschi im Parallel-Riesenslalom die Silbermedaille gewann, ist in PyeongChang dabei.
Änderungen im Eishockey und im Langlauf
Im Eishockey-Nationalteam der Männer kommt es im Hinblick auf das Turnier an den Olympischen Winterspielen in PyeongChang zu einer Änderung: Anstelle des verletzten Joël Vermin vom Lausanne HC hat Nationaltrainer Patrick Fischer Gregory Hofmann vom HC Lugano nachnominiert. In PyeongChang ebenfalls nicht dabei sein wird Jason Rüesch. Der Langläufer, der für die Spiele selektioniert worden war, muss aus gesundheitlichen Gründen auf die Teilnahme verzichten. Für Rüesch wird kein Athlet nachselektioniert. Die Übersicht über alle selektionierten Schweizer Athletinnen und Athleten findet sich auf der Website von Swiss Olympic.
«Die Olympischen Spiele 2018 in PyeongChang können kommen. Ich freue mich auf die Geschichten, die dieses Swiss Olympic Team in Südkorea schreiben wird», sagt Stöckli. Der Chef de Mission sieht in den Athleten grosses Potenzial und orientiert sich beim Medaillenziel an der erfolgreichen Schweizer Bilanz von Sotschi, wo die Schweiz elf Medaillen gewann: Daher laute das Ziel nun «Elf plus», sagte Stöckli. «Schliesslich wollen wir uns gegenüber Sotschi verbessern und die positive Entwicklung in den Wintersportverbänden auch mit dem Medaillenziel abbilden. Wir wissen aber auch, wie viel zusammenpassen muss, dass unsere Athletinnen und Athleten im entscheidenden Moment ihre Bestleistung abrufen und schlussendlich Erfolge feiern können.»
Olympia-Sonderbriefmarke der Post
Auch die Schweizerische Post fiebert mit den Schweizer Athleten in PyeongChang mit und widmet den Olympioniken eine Sonderbriefmarke. Diese ist seit heute in allen Philateliestellen und Filialen der Post erhältlich und wurde im Rahmen der Medienkonferenz in Luterbach vorgestellt. Auf dem Kleinbogen ist die markante Skisprungschanze von PyeongChang mit dem Mission Statement von Swiss Olympic, #ALLIN4PYEONGCHANG, zu sehen.
pd/map
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