OS18 | Super-G der Herren ohne Carlo Janka
Frauen-Slalom auf Freitag verschoben

Wieder zu starker Wind, auch der Slalom der Frauen musste verschoben werden.
Foto: Keystone
Die alpinen Skifahrerinnen müssen sich weiter auf ihren ersten Einsatz an den Olympischen Spielen in Pyeongcheong gedulden. Nach dem am Montag vorgesehenen Riesenslalom wurde auch der für Mittwoch geplante Slalom verschoben. Neuer Slalom-Termin ist der Freitag, an dem auch der Super-G der Männer in Jeongseon angesetzt ist.
Der Wind hätte in Yongpyong kein reguläres Rennen zugelassen. Nach einigem Zuwarten erfolgte die dritte Absage bei den Alpinen nach der Männer-Abfahrt und dem Frauen-Riesenslalom.
Wendy Holdener erhält damit vor dem Start in ihrer Paradedisziplin doch noch die Gelegenheit für ein Herantasten im Riesenslalom. Dieser war wie die Abfahrt der Männer auf Donnerstag verschoben worden. Gemäss den Wetterprognosen soll der Wind am Donnerstag endlich nachlassen.
Super-G der Herren ohne Janka
Für Carlo Janka bleibt die Kombination (15. Platz) der einzige Einsatz an den Winterspielen in Südkorea. Beat Feuz, Mauro Caviezel, Thomas Tumler und Gilles Roulin wurden von Swiss-Ski als Schweizer Starter im Super-G vom Freitag in Jeongseon bestimmt.
Janka durfte mit einem angerissenen Kreuzband und ohne Weltcup-Resultate nach Pyeongchang mitreisen. Es gelang ihm in den Trainings und in der Kombi-Abfahrt aber nicht, sich für ein Aufgebot in den Speedrennen aufzudrängen.
Auch Patrick Küng hatte bei der Selektion für den Super-G das Nachsehen. Der Abfahrts-Weltmeister von 2015, der in den Super-G der laufenden Weltcup-Saison ohne Punkte geblieben ist, reist ohne Renn-Einsatz zurück in die Schweiz. "Don't forget to smile! Olympia ist für mich vorbei. Ich war nicht in der Form, die ich mir gewünscht hätte. Aber das Leben geht weiter", twitterte der 34-jährige Glarner.
Bestätigt wurde zugleich das Aufgebot für die technischen Disziplinen. Im Riesenslalom werden Loïc Meillard, Gino Caviezel, Justin Murisier und Luca Aerni starten, im Slalom Daniel Yule, Ramon Zenhäusern, Aerni und Meillard.
sda
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