Super League | Sitten - Lausanne 3:1
Sitten beendet seine Niederlagenserie

Jubel: Der FC Sitten feiert gegen Lausanne einen 3:1-Heimsieg.
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Der FC Sitten zeigte im richtigen Moment ein Lebenszeichen. Die Walliser kommen nach fünf Niederlagen in Serie zum 3:1-Heimsieg gegen Lausanne.
Noch gibt es für den FC Sitten keinen Grund aufzuatmen. Am Sonntagnachmittag ging es für das Schlusslicht nur darum, nicht komplett den Anschluss zu verlieren. Der Blick auf die Tabelle ist dank den ersten Meisterschaftspunkten seit Ende November immerhin deutlich erfreulicher, als er es etwa bei einer Niederlage im Westschweizer Derby gewesen wäre. Vier Punkte beträgt der Rückstand auf Lausanne, fünf Zähler jener auf Thun.
Die Sittener verdienten sich den Sieg in der ersten Halbzeit. Bis zur 16. Minute sorgten Alain Rochat mit einem Eigentor und Marco Schneuwly für die vorentscheidende 2:0-Führung. Die Spieler um den erstmals in dieser Saison eingesetzten Carlitos, der via Eckball die Vorlage zum 1:0 gab, setzten 45 Minuten lang das um, was Trainer Maurizio Jacobacci vor seinem zweiten Spiel als Sitten-Trainer gefordert hatte. Sie agierten zielstrebig nach vorne. Weil Enzo Zidane, dem ältesten Sohn von Zinédine Zidane, in der 39. Minute das Anschlusstor gelang, ging Sitten mit einer angesichts der Kräfteverhältnisse zu knappen 2:1-Führung in die Pause.
Das fehlende Selbstvertrauen des FC Sitten wurde nach dem Seitenwechsel offensichtlich, speziell nach der Auswechslung des starken Carlitos, der seinem Klub in den kommenden Runden wohl noch gute Dienste erweisen wird. Kevin Fickentscher, der im Sittener Tor den verletzten Anton Mitrjuschkin ersetzt, schwang sich mit einigen guten Paraden zum Retter der Gastgeber auf. Sein Gegenüber Thomas Castella hingegen unterlief beim 0:2 ein fataler Fehler, den seine Vorderleute trotz der Schlussoffensive nicht mehr ausbügeln konnten. In der Nachspielzeit fiel sogar das 3:1 für Sitten.
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