OS18/Eishockey | Heimreise statt Viertelfinal
Wieder Eishockey-Blamage bei Olympia

Simon Moser (links) nach seinem Tor gegen Deutschland
Foto: Keystone
Vom Gewinn einer Medaille hatten sie gesprochen, nun wurde es für das Eishockey-Nationalteam einer der bittersten Olympia-Pleiten. Das Team von Trainer Patrick Fischer verlor den Olympia-Achtelfinal in Pyeongchang gegen Deutschland mit 1:2 nach Verlängerung.
Wie vor vier Jahren in Sotschi müssen die Schweizer damit erneut nach den Achtelfinals und nach einer Niederlage gegen einen tiefer dotierten Gegner abreisen. 2014 waren es die Letten, welche die Schweizer mit einem 3:1 aus dem Turnier warfen, nun war es ausgerechnet der Erzrivale aus Deutschland. Nach nur 26 Sekunden der Verlängerung mussten die Schweizer nach einer erneut mehr als durchzogenen Leistung den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen.
Während des gesamten Turniers kamen die Schweizer nicht wie gewünscht auf Touren, abgesehen vom Spiel gegen die Gastgeber aus Südkorea (8:0), die aber kein ernsthafter Gradmesser waren. "Wir sind verdient ausgeschieden", zog Trainer Fischer dann auch ein ernüchterndes Fazit. Unmittelbar nach dem Spiel erklärte Torhüter Jonas Hiller seinen Rücktritt aus dem Nationalteam.
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