EHC SAASTAL | 3:4-Niederlage gegen Vallée de Joux
Schwacher EHC Saastal an einem hektischem Abend im Wichel

Saastal-Hüterin Sophie Anthamatten hält gegen Vallée-de-Joux-Stürmer Vincent Le Coultre.
Foto: Walliser Bote
Saastals letztes Spiel der laufenden Qualifikation – es dauerte zweieinhalb Stunden – gegen Vallée de Joux endete mit einem 4:3 für die Gäste.
Ein Match der vielen Strafen, ein Match mit aufkommender Nervosität, ein Match, in welchem der EHC Saastal Glanzpunkte in der Spielanlage und im Powerplay vollends vermissen liess.
Und, zum Vierten, wo die Oberwalliser nie im Vorsprung lagen. Allegri schoss das 1:1 (14.), Arrigo Burgener mittels Penalty das 2:2 (17.) und derselbem Spieler gelang auch das 3:3 (39.). Dass es keine Führung für Saastal absetzte, war einerseits den schnellen Gegenstössen und Treffern der spielerisch stärkeren Gäste geschuldet, andererseits aber auch dem äusserst schwachen Überzahlspiel, wo der EHC Saastal trotz «massenhaft» Strafen gegen Vallée de Joux kein einziges Powerplaytor realisierte.
Nichts Neues im Schlussdrittel, als die Waadtländer ein viertes Mal in Führung gingen (57.). Trotz dem x-ten Powerplay und selbst ohne Goalie Anthamatten schaffte der EHC Saastal auch in der Schlussminute den Ausgleich nicht mehr. Wie typisch an einem Abend, an dem die Oberwalliser noch stundenlang hätten Powerplay spielen können. Ohne zu treffen.
Damit hat Saastal all seine 20 Spiele bestritten und muss nun mit 29 Punkten bis spätestens nächstes Wochenende warten, ob diese ausreichend sind für die Teilnahme an der Oberen Masterrunde. Zweifel sind da.
Mehr zum EHC Saastal im WB vom Montag.
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