Olympia | Schweizer Abfahrtsquartett steht fest
Marc Gisin vierter Schweizer Starter in der Abfahrt

Gisin während des 3. Abfahrtstrainings der Herren im Jeongseon Alpine Centre vom Samstag.
Foto: Keystone
Der letzte Schweizer Startplatz für die Abfahrt vom Sonntag ging an Marc Gisin. Weder er noch Carlo Janka oder Patrick Küng taten sich jedoch im Abschlusstraining besonders hervor.
Gisin war als 16. sieben Hundertstel schneller als Janka (18.), Patrick Küng folgte auf Platz 21, knapp vier Zehntel hinter Gisin. Derweil sich der 29-jährige Engelberger über seinen ersten Olympia-Start freute, richtete der mit einem (an-)gerissenen Kreuzband angetretene Janka seinen Fokus sogleich auf die Kombination vom Dienstag. Auch im Super-G vom Donnerstag könnte der Bündner noch zum Zug kommen.
Die bereits qualifizierten Mauro Caviezel und Gilles Roulin fuhren im letzten Training im Schongang auf die Plätze 19 und 26. Beat Feuz verlor über drei Sekunden auf die Schnellsten - und schob sich dennoch in die Position des Top-Favoriten.
Feuz machte im untersten Teil so früh wie kein anderer auf und drosselte das Tempo am stärksten. Bei der letzten Zwischenzeit lag der Schweizer Topfavorit vorne, ehe er mit ein paar Zusatzschwüngen dem Ziel entgegen kurvte. Er habe etwas Kraft sparen wollen, erklärte er hinterher total entspannt. Gefühlt war der Emmentaler 24 Stunden vor dem Ernstfall in der Nacht auf Sonntag der Schnellste. "Er ist derjenige, den es zu schlagen gilt", sagte der Österreicher Hannes Reichelt.
Die Bestzeit stellte Vincent Kriechmayr auf. Hinter dem Österreicher reihten sich die Norweger Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal ein, die im Rennen zu Feuz' härtesten Widersachern zählten dürften. Die weiteren Favoriten Dominik Paris (6. am Samstag), Thomas Dressen (7.), Matthias Mayer (22.), Hannes Reichelt (36.) und Christof Innerhofer (57.) hatten wie Feuz noch nicht alle Trümpfe ausgepackt.
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