French Oper | Auch Mayer konnte den «Meister» nicht ernsthaft fordern
Federer ohne Satzverlust im Viertelfinal

Roger Federer zieht beim French Open weiterhin im Eiltempo durch die Runden.
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Roger Federer zieht beim French Open weiterhin im Eiltempo durch die Runden. In 102 Minuten schaffte er mit 6:2, 6:3, 6:3 gegen den Argentinier Leonardo Mayer den Einzug in seinen 54. Grand-Slam-Final.
Auch Mayer, die Nummer 68 der Welt, konnte Federer nicht ernsthaft fordern. Bislang hat der Basler seit seiner Rückkehr nach Roland Garros einen umstrittenen Satz gespielt, den dritten in der Runde zuvor gegen den Norweger Casper Ruud. Ansonsten dominierte er das Geschehen gegen die ausserhalb der Top 50 klassierten und oftmals auch etwas überforderten Gegner klar.
Der 31-jährige Mayer kam nie wie gewünscht in die Partie. In den ersten beiden Sätzen gab er jeweils gleich sein erstes Aufschlagsspiel ab, im dritten fiel die Entscheidung mit dem 4:2. Federer hatte die Sache von der ersten bis zur letzten Minute fest im Griff. Der 37-Jährige zeigte eine makellose Leistung.
Ob der Vorteil, ohne grossen Kraftaufwand die ersten Runden überstanden zu haben, oder der Nachteil, bislang nicht gefordert worden zu sein, stärker ins Gewicht fällt, wird sich am Dienstag im Viertelfinal zeigen. Denn dort wartet fraglos eine Herausforderung. Entweder trifft der Weltranglisten-Dritte auf Stan Wawrinka (ATP 28) oder Stefanos Tsitsipas (ATP 6). Gegen Tsitsipas steht es in den Direktbegegnungen 1:1, gegen Wawrinka hat er 22 von 25 Begegnungen gewonnen.
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