FC SITTEN | Der neue Trainer Ricardo Dionisio Pereira ist da
«Eine Chance, die man packen muss»

Der neue Mann ist da. Präsident Christian Constantin (links) stellt den neuen Trainer Ricardo Dionisio Pereira vor.
Foto: Keystone
Vertragliche Nebengeräusche zwischen dem FC Sitten und Stade Nyonnais hin oder her – am Freitagnachmittag präsentierte der Walliser Super-League-Klub seinen neuen Trainer, den 37-jährige Portugiesen Ricardo Dionisio Pereira.
Am Freitagmorgen traf Dionisio erstmals ausführlich seine neue Mannschaft, dann stellte er sich den Medien, um anschliessend in Fully seine erste Trainingseinheit zu leiten. Präsident Christian Constantin sprach bei seinem neuen Trainer «von einer Wahl von etwas Neuem, etwas Frischem. Ich erhoffe mir unter anderem, dass wir spielerisch besser werden und noch mehr Intensität in das Spiel hineinbringen. Das sah zuletzt etwas statisch aus.»
Dionisio selbst, nie Profifussballer gewesen, bekommt in der Schweiz nach Promotion-League-Verein Stade Nyonnais nun die erste Chance als Profitrainer auf höchster Ebene. «Ich war in Lissabon in den Ferien und als der Anruf aus dem Wallis kam, musste ich nicht überlegen. Im Leben eines Trainer gibt es Chancen, die man einfach packen muss. Das hier ist so eine. Ich fordere Ballbesitz, Verantwortungsübernahme aller Spieler und Aggressivität bei Ballverlust», strich der Portugiese Teile seiner Fussballphilosophie heraus.
Thematisiert wurde auch die vertragliche Situation, nachdem bekannt wurde, dass sich Dionisios bisheriger Klub unter anderem wegen der Ablösesumme quer stellte. Laut Constantin und Dionisio hätte dieser nach einer Vereinbarung im Herbst die Möglichkeit gehabt, den Vertrag auch von sich aus aufzulösen. Das sei nun geschehen und der Portugiese nun frei gewesen, einen neuen Vertrag bei einem neuen Klub zu unterschreiben. Erledigt dürfte der Fall zumindest zwischen den Vereinen hingegen noch nicht sein, während sich Dionisio voll auf seine neue Aufgabe konzentrieren kann.
Mehr zum Thema im WB vom Samstag.
ada
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