Biathlon | World Team Challenge in der Arena in Gelsenkirchen
Benjamin Weger trifft wieder

Bei der World Team Challenge in der Arena in Gelsenkirchen zeigt sich Benjamin Weger wieder treffsicher. (Archivbild)
Foto: Walliser Bote
Bei der Biathlon World Team Challenge in der Veltlins Arena in Gelsenkirchen überzeugt Benjamin Weger im Schiessstand.
Die Word Team Challenge in der Arena in Gelsenkirchen ist das weltgrösste Biathlonspektakel. In diesem Jahr war die 18. Austragung dieses Events auf dem Programm. 46000 Wintersportfans erlebten diesen Sportevent live in der ausverkauften Arena. Das Besondere am Biathlon auf Schalke ist die grandiose Stimmung in der VELTINS-Arena und auf dem Aussengelände. Bei kaum einer anderen Biathlon-Veranstaltung erleben die Besucher die Sportler so nah wie in Gelsenkirchen. Die rund 1,3 Kilometer lange weltcuptaugliche Loipe führt nicht nur mitten durch die Arena, sondern auch über das Aussengelände sowie mitten durch das Winterdorf.
Ein allerletztes Mal stand dabei Laura Dahlmeier im Rampenlicht. Beim Spektakel im Fussballstadion verabschiedete sich die 26-Jährige über ein halbes Jahr nach ihrem überraschenden Rücktritt als Aktive von den Fans. Dahlmeier bildete zusammen mit Philipp Nawrath ein Team. Dazu nahmen noch weitere neun Teams mit Spitzenbiathleten am Wettkampf teil.
Für die Schweiz gingen Lena Haecki und Benjamin Weger an den Start. Mit dem Biathlon auf Schalke hatte Benjamin Weger noch eine Rechnung offen. Bereits zweimal nahm der Walliser teil: 2011 lief er gemeinsam mit Selina Gasparin auf Rang 9, 2014 reichte es mit ihrer Schwester Elisa Gasparin nur für Platz 10. Es wurden beim Biathlon auf Schalke zwei Rennen nacheinander ausgetragen: Erst ein Massenstart, bei dem alle Teams gleichzeitig starteten, und danach ein Verfolgungsrennen wie im Biathlon-Weltcup.
Im Massenstartrennen kam das Schweizer Duo auf den 6. Rang. Benjamin Weger zeigte da eine starke Leistung im
Schiessstand. Von den 20 Schüssen bei den vier Schiessen verzeichnete der Gommer nur einen Fehlschuss. Lena Häcki musste fünf Mal in die Strafrunde. Im Verfolgungsrennen blieb Weger in den ersten beiden Schiessen auch fehlerlos. Danach hatte er drei Fehlschüsse bei den folgenden zwei Schiessen. Insgesamt traf Weger von den 40 Schüssen 36 Mal ins Schwarze. Damit gelang Weger eine Steigerung gegenüber den letzten Rennen im Weltcup. In der Endabrechnung belegte das Duo Häcki/Weger den 7. Rang. Norwegen gewann den Wettkampf überlegen vor der Ukraine und den Franzosen, die Dahlmeier/Nawrath im Zielspurt das Treppchen wegschnappten.
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