Grenzgänger | Gemeindepräsidenten und Gewerkschafter der Region Como: Die knapp 4000 Grenzgänger sind das «Rückgrat des Tessins»

Italiener fordern Öffnung des Grenzübergangs Bizzarone

Der Bund schloss am 11. und 17. März insgesamt 14 kleinere Grenzübergänge zwischen Italien und der Schweiz, um den Verkehr besser kontrollieren zu können. (Bild: Bizzarone/Novazzano)
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Der Bund schloss am 11. und 17. März insgesamt 14 kleinere Grenzübergänge zwischen Italien und der Schweiz, um den Verkehr besser kontrollieren zu können. (Bild: Bizzarone/Novazzano)
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Gemeindepräsidenten und Gewerkschafter der Region Como fordern die sofortige Öffnung des geschlossenen Grenzübergangs Bizzarone. In einem offenen Brief legen sie dar, dass die Grenzgänger tagtäglich unter der «einseitig getroffenen Entscheidung» litten.

Die Schliessung des Grenzübergangs Bizzarone habe in der Region Como "Bestürzung" ausgelöst, heisst es im auf der Facebook-Seite der Gemeinde Solbiate con Cagno veröffentlichten Brief. Auf Schweizer Seite ist der Grenzübergang unter dem Namen "Brusata di Novazzano" bekannt.

Verfasst haben den Brief 21 Gemeindepräsidenten und 4 Gewerkschafter der Region Como.

Bereits die erste Schliessungsrunde kleinerer Grenzübergänge zwischen dem Tessin und der Region Lombardei habe kilometerlange Staus verursacht. Doch die Schliessung des Grenzübergangs Bizzarone hat offenbar das Fass zum Überlaufen gebracht.

"Rückgrat des Tessins"

"Denken wir in erster Linie an die vielen Krankenschwestern und Ärzte, welche die Schweizer Bevölkerung ununterbrochen unterstützen", heisst es im Brief. Die italienischen Grenzgänger seien das "Rückgrat des Tessins" und hätten es nicht verdient, auf diese Weise behandelt zu werden.

Die Unterzeichnenden fordern die Schweizer Regierung auf, den Grenzübergang wieder zu öffnen und den italienischen Staatsbürgern zu helfen, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Denn sie müssten jeden Tag die Folgen dieser Entscheidung ertragen, heisst es weiter.

Die Unterzeichner wenden sich auch an die Regierung der Lombardei; diese fordern sie auf, im Dialog mit der Schweiz eine Lösung zu finden und künftig ähnliche Situationen zu vermeiden.

Der Bund schloss am 11. und 17. März insgesamt 14 kleinere Grenzübergänge zwischen Italien und der Schweiz, um den Verkehr besser kontrollieren zu können. Knapp 4000 italienische Grenzgänger arbeiten im Tessiner Gesundheitswesen.

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