Jemen | Ende der Feindseligkeiten in Jemen gefordert

UNO-Sicherheitsrat sagt Jemens Präsident Unterstützung zu

Diskussion über den Jemen im UNO-Sicherheitrat in New York
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Diskussion über den Jemen im UNO-Sicherheitrat in New York
Foto: /epa/jason szenes

Quelle: SDA 23.03.15 0
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Der UNO-Sicherheitsrat hat dem vor islamistischen Milizen geflüchteten jemenitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi seine Unterstützung zugesagt. Die 15 Mitglieder des Gremiums verabschiedeten am Sonntagabend an einer Krisensitzung einstimmig eine Erklärung.

In der Erklärung forderte der Sicherheitsrat ein Ende der Feindseligkeit im Land, in dem ein Bürgerkrieg droht. Das Gremium verurteilte zudem die schiitische Huthi-Miliz, die einen grossen Teil des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hat. Der Rat forderte die Rebellen auf, sich zurückzuziehen.

Der Rat werde sich weiterhin für die "Einheit, Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Integrität" des Jemen einsetzen und dem jemenitischen Volk beistehen, heisst es weiter. Er drohte auch mit "weiteren Massnahmen" gegen jegliche Beteiligte.

In die Sitzung aus Katar zugeschaltet wurde der UNO-Sondergesandte für die Region, Jamal Benomar. Er warnte vor einem Abrutschen des arabischen Landes in einen Bürgerkrieg. Wenn nicht sofort Schritte unternommen würden, werde der Jemen weiter "in Gewalt" und schlimmere Verwerfungen abgleiten.

Eskalation noch Selbstmordanschlägen

Im Jemen herrschen seit Jahren politisches Chaos und Gewalt. Die Lage ist eskaliert, nachdem bei Bombenanschlägen in der von den Huti kontrollierten Hauptstadt Sanaa am Freitag mehr als 130 Menschen getötet wurden. Über das Wochenende nahmen die Huthi mit Tais dann eine weitere strategisch wichtige Stadt ein.

Die USA zogen ihre letzten Militärangehörigen wegen der unsicheren Lage ab. Ihre Botschaft haben die Amerikaner ebenso wie die europäischen Staaten schon vor längerer Zeit geschlossen.

Der Machtkampf im Jemen droht sich zu einem Bürgerkrieg auszuweiten, in den auch die benachbarten und miteinander rivalisierenden Regionalmächte Saudi-Arabien und Iran hineingezogen werden könnten.

23. März 2015, 00:41
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