Autobahn Oberwallis
SP kritisiert C-Parteien
Autobahnbaustelle A9 bei Susten.
Foto: zvg
Die schleppende Realisierung der A9 im Oberwallis sorgt bei der SP Oberwallis für Unmut und Kritik an den C-Parteien.
Dank der Oberwalliser Gruppe Umwelt und Verkehr und dank den Umweltorganisationen weise die Autobahn im Oberwallis eine einigermassen umweltfreundliche Linienführung auf, schreibt die SP Oberwallis in einer Medienmitteilung vom Sonntag. Schon 1998 hätten sich sich die Umweltorganisationen mit dem Staatsrat auf eine Realisierung in Etappen gemäss den Bedürfnissen des Verkehrs geeinigt.
«Die Umweltorganisationen haben sich an die Einigung gehalten und keine Einsprachen mehr erhoben. Die Umfahrung von Visp hätte 2006 – zur Eröffnung der Olympischen Spiele – stehen sollen!» Doch weiterhin folge eine Verzögerung auf die andere und eine Eröffnung der Südumfahrung werde kaum vor 2019 der Fall sein, wie die Autobahnverantwortlichen letzthin im «Walliser Boten» darlegten
Die SP Oberwallis habe vor diesem Hintergrund im September 2012 eine PUK verlangt, die das Autobahn-Desaster untersucht. Die C-Parteien hätten eine PUK verhindert mit dem Hinweis, man müsse jetzt schnell bauen. «Jetzt verstehen wir erst, warum man vor den Wahlen keine PUK wollten. Und weiterhin wird alles vertuscht!», schreibt die SP in der Mitteilung.









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