Im Glisergrund
Neubau Zollanlage Brig-Glis
In Brig-Glis soll eine neue Zollanlage entstehen. (Symbolbild)
Foto: Keystone
In Brig-Glis sollen mit dem Neubau einer Zollanlage mit einer zeitgemässen Infrastruktur die Kapazitäten aufgrund der Zunahme des grenzüberschreitenden Handels und des privaten Personenverkehrs verbessert werden.
Der Bundesrat hat am Mittwoch die Botschaft 2013 über die zivilen Immobilien verabschiedet. Er beantragt darin dem Parlament 348 Millionen Franken zur Erhöhung des Verpflichtungskredits «Zivile Bauten» sowie einen separaten Verpflichtungskredit «Zumiete MeteoSchweiz» von 30 Millionen Franken.
Bei den grossen Bauvorhaben handelt es sich um die Sanierung des Bundeshauses Nord, die dritte Etappe der Gesamtsanierung und Erweiterung des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich sowie um den Neubau der Zollanlage Brig-Glis.
Neue Zollanlage in Brig-Glis
Die für den Grenzverkehr auf der Simplon-Achse (Strasse und Schiene) zuständigen Einheiten des zivilen Zolls und des Grenzwachtkorps erfüllen ihre Aufgaben heute von unterschiedlichen operativen Zentren aus. Deren Kapazitätsgrenzen sind aufgrund der Zunahme des grenzüberschreitenden Handels und des privaten Personenverkehrs erreicht.
Mit dem Neubau der Zollanlage in Brig-Glis werden der notwendige Platz für Personal und Fahrzeuge sowie eine zeitgemässe Infrastruktur für die vielfältigen Aufgaben von Grenzwachtkorps und zivilem Zoll an verkehrstechnisch günstiger Lage geschaffen. Durch den Zusammenzug der beiden Organisationseinheiten an einem Standort werden zudem Arbeitsabläufe optimiert und Synergien genutzt.
Halle ist grösser als zwei Fussballfelder
Derzeit gibt es drei Zollbüros in Domodossola, Gondo und Brig. Die Standorte in Gondo und beim Bahnhof Brig werden geschlossen. Das Projekt entspricht der Politik der Oberzolldirektion, die Grenzen zu entlasten und die Zollabfertigungen im Inland vorzunehmen. Geplant ist der neue Warenzoll im Glisergrund auf Gebiet der Gemeinde Brig-Glis.
Der Standort befindet sich beim grossen Kreisel auf der Nordseite der Kantonsstrasse, gegenüber dem Gebäude der A9. Die Zoll-Abfertigungsanlage wird auf einem Areal von 16 000 Quadratmetern, also gut zwei Fussballfelder gross, erstellt. Einen Drittel des Boden übernimmt man von der Burgerschaft Brig im Baurecht. Den entsprechenden Baurechtsvertrag hat man Ende Februar 2011 mit der Burgerschaft unterzeichnet. Der übrige Boden wird vom Kanton, der Gemeinde und Privaten gekauft oder im Baurecht übernommen./p>









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