#DOSSIER#Das gute Wetter der vergangenen beiden Tage lockte viele Bergsteiger und Wanderer ins Gebirge. Folglich kam es dadurch auch zu zahlreichen Unfällen, wie die Air Zermatt mitteilt. Zeitweise seien drei Helikopter gleichzeitig für Rettungseinsätze unterwegs gewesen.
Der Rettungsdienst wurde am vergangenen Dienstag insgesamt acht Mal aufgeboten. Bereits am Morgen mussten eine verletzte Person vom Spital Visp nach Bern ins Inselspital sowie ein Bergsteiger mit einer Knieverletzung von der Finsteraarhornhütte ins Spital nach Visp überflogen werden.
Gegen die Mittagszeit gingen innert kürzester Zeit sechs Alarmmeldungen bei der Air Zermatt ein: Von der Mischabelhütte wurde ein Bergsteiger mit einer Beinverletzung nach Visp und ein Patient mit einer Kopfverletzung von Zinal ins Spital von Sion geflogen. Hinzu kam ein erschöpfter Berggänger, der vom Daubenhorn (Gemmi) nach Leukerbad geflogen werden musste. Eine weitere erschöpfte Person wurde von der Bordierhütte nach Visp ins Spital gebracht.
Schwerer Sturz und ein Fehlalarm
Fast zeitgleich habe sich am Alphubel ein schwerer Bergunfall ereignet, wie die Air Zermatt weiter schreibt. Ein Alpinist, der alleine unterwegs gewesen war, stürzte oberhalb des Mischabeljochs über die Felsen ab und blieb regungslos liegen. Dieser Vorfall wurde von zwei Alpininsten beobachtet, welche unverzüglich die Alarmzentrale in Siders kontaktierten. Bei dem Absturz erlitt der Bergsteiger ein akutes Politrauma und musste durch den Notarzt der Air Zermatt erstversorgt und intubiert werden.
Anschliessend wurde der Patient direkt ins Inselspital von Bern überflogen. Nachmittags wurde ein Gleitschirmunfall im Gebiet Fiescheralp gemeldet. Der unverzüglich gestartete Rettungshelikopter konnte jedoch anhand der Angaben der Zeugen keinen Patienten ausmachen – der Einsatz musste als Fehlalarm abgebrochen werden.






