Nach Eklat beim FC Sitten
Constantin von allen Seiten attackiert
Die Wut der Fans richtet sich im Stadion gegen Christian Constantin.
Foto: zvg
Nach den bizarren Szenen beim gestrigen Spiel des FC Sitten forderte Christian Constantin Polizeischutz an. Er sah sich im Tourbillon sowohl von Fans als auch aus den eigenen Reihen attackiert.
Degradierungen in der 1. Mannschaft, Auswechslung des kompletten Trainerteams und Lohnkürzungen: FC-Sitten-Boss Constantin demonstrierte in den vergangenen Tagen eindrücklich, wer der Chef im Tourbillon ist.
Die drastischen Massnahmen im Walliser Klub stiessen vielen Sittener Anhängern aber mehr als sauer auf. Ihren Unmut taten die Fans beim gestrigen Spiel gegen GC mit Transparenten kund. Der im Stadion anwesende Constantin musste Sprüche wie «Du glaubst du bist unantastbar, aber du bist verrückt», oder «Wir sind dank CC im Todeskampf» lesen.
Zum Eklat kam es schliesslich nach dem Schlusspfiff (Der FC Sitten verlor die Partie mit 0:4): Der Mittelfeldspieler Xavier Margairaz spurtete ausser sich vor Zorn auf die Haupttribüne und wollte seinen Präsidenten Christian Constantin attackieren. Im letzten Moment konnte Margairaz von Assistenztrainer Christophe Moulin abgefangen werden.
Wie «blick.ch» berichtet, rief der Spieler bereits in der Schlussphase des Spiels «Scheisstyp» und «Hurensohn» in Richtung Haupttribüne.
Am Freitagmorgen berichtete die Zeitung «Le Matin», dass sich Constantin nach dem Vorfall von einem Dutzend Polizisten aus dem Stadion begleiten lassen wollte. Weil die Situation nach dem Abpfiff aber ruhig blieb, machte sich der Sitten-Präsident ohne Polizeischutz durch den Hinterausgang davon.
Zum Verhalten von Margairaz sagte CC gegenüber «Le Matin», dass sich einige Spieler, vor ihre Verantwortung gestellt, «ein wenig» nervös verhielten. Es gäbe halt Hitzköpfe und Spieler, die trainieren würden.









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